Über den GesundheitsService AWO

Wer wir sind

Das Grundsatz∙programm von der Arbeiter∙wohlfahrt vom Dezember 2019 in Leichter Sprache

Kurberatung Gesundheitsservice AWO

 

 

Die Arbeiter·wohlfahrt

Die Arbeiter·wohlfahrt ist ein wichtiger Wohlfahrts·verband.
Verband heißt: großer Verein, in ganz Deutschland aktiv.
Wohlfahrt heißt: Wir helfen Menschen mit Problemen.

Die Abkürzung für Arbeiter·wohlfahrt ist: AWO.
Die AWO gibt es seit mehr als 100 Jahren.
Im Jahr 2019 hatte die AWO ihren 100. Geburts·tag.

Die AWO ist stolz auf ihre Geschichte.
Sie ist ein Teil von der Arbeiter·bewegung.
Sie kämpft seit Anfang an für die Rechte von Hilfs·bedürftigen.

Viele Ideen gelten bis heute.
Die AWO kämpft weiter für eine bessere Welt.

Im Jahr 2019 hat die AWO ihr Grundsatz·programm neu geschrieben.
In einem Grundsatz·programm stehen die wichtigsten Ziele und Ideen.

Das Programm hat einzelne Leit·sätze.
Diese Leit·sätze erklären wir nun in diesem Text.

Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Leichte Sprache kann man besser verstehen.
Leichte Sprache kann man besser lesen.
Die Schrift ist größer.
Wir machen viele Absätze.

 

Einleitung

Wir wollen die Zukunft gestalten.

Seit über 100 Jahren kämpft die AWO für eine gerechte Gesellschaft.
Jeder Mensch soll in unserem Land gleich gut leben können.

Jeder Mensch ist kostbar.
Jeder Mensch ist gleich viel wert.

Wir wollen nah bei den Menschen sein.
Wir wollen uns um ihre Wünsche und Sorgen kümmern.

Wir haben politische Ziele.

Es soll keine Armut mehr geben.
Es soll keine Ausgrenzung mehr geben.

Wir wollen Teilhabe.
Jeder Mensch soll überall mit·machen können.

 

Wir haben unsere Ideen und Ziele neu auf·geschrieben.
Der Name von dem Text ist: Grundsatz·programm.

 

In den letzten Jahren ist viel in der Welt passiert.
Viele Menschen leben schlechter als noch vor ein paar Jahren.

Es gibt viel Not in der Welt.
Menschen aus anderen Ländern flüchten nach Deutschland.

Sie flüchten vor Krieg.
Sie flüchten aber auch aus Hunger.
Sie flüchten vor einer schlechten Zukunft.

Manche Menschen in unserem Land mögen keine Geflüchteten.
Sie mögen keine Fremden.
Sie mögen nichts, was anders ist.
Das wollen wir nicht.

 

Die AWO kämpft für Zusammenhalt.
Wir wollen eine Gesellschaft ohne Hass.

Jeder Mensch soll hier ohne Gefahr leben können.
Wir wollen eine friedliche Gesellschaft.

 

Unsere Leit·sätze

Unsere wichtigsten Ideen und Ziele schreiben wir als Leit·sätze auf.

Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz

 

Wir wollen frei leben.
Jeder Mensch ist anders.

Jeder Mensch hat andere Ideen.
Jeder Mensch hat andere Wünsche.

Wir bestimmen selbst über unser Leben.
Kein anderer darf über unser Leben bestimmen.

 

Wir wollen alle Menschen gleich behandeln.
Keiner soll schlechter gestellt werden als andere.
Keiner hat mehr Rechte als andere.

 

Wir wollen zusammen·halten.
Wir helfen uns gegen·seitig.
Zusammen sind wir stark.
Das bedeutet für uns Solidarität.

 

Wir wollen gleiche Chancen für alle.
Chance ist ein anderes Wort für: Möglichkeit.

 

Wir achten andere Menschen.
Jeder Mensch ist wert·voll.
Wir haben Respekt vor anderen.
Das bedeutet für uns Toleranz.

 

Wir finden den freiheitlichen demokratischen Sozialismus gut.
Der freiheitliche demokratische Sozialismus ist eine politische Idee.
Das heißt: Die Menschen im Land sind die Bestimmer und
Bestimmerinnen.

 

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Jeder Mensch soll gleichviel Möglichkeiten haben.

 

Selbst·bestimmung, Demokratie, Rechts·staat, Achtung vor der Natur

Wir wollen mehr Menschlichkeit auf der Welt.
Menschen sollen freundlich mit anderen umgehen.
Menschen sollen andere wie Brüder und Schwestern behandeln.

 

Wir gehören alle zusammen.
Egal, wie alt wir sind.
Egal, aus welchem Land wir kommen.
Egal, an welchen Gott wir glauben.

 

Demokratie ist wichtig.
Demokratie ist eine Staats·ordnung.
Eine Staatsordnung sagt, wer im Staat bestimmen darf.

 

Unser Staat ist die Bundes·republik Deutschland.
Ein anderes Wort für Staat ist: Land.

Wir leben in einer Demokratie.
In einer Demokratie bestimmt das Volk.
Das Volk sind die Bürgerinnen und Bürger.

Diese wählen Vertreter und Vertreterinnen.

Rechts·staat ist wichtig.
In einem Rechts·staat werden die Gesetze eingehalten.
Die Gesetze gelten für alle Menschen.
Der Staat schützt die Rechte von den Menschen in seinem Land.

 

Wir wollen eine menschliche Gesellschaft.
Minder·heiten brauchen besonderen Schutz.
Beispiele für Minderheiten: Schwule Menschen, Menschen mit
anderer Haut·farbe.

Wir kämpfen gegen Vor·urteile.
Ein Vor·urteil ist eine vorgefasste Meinung.
Man übernimmt einfach eine andere Meinung.
Dabei hat man selbst gar keine Erfahrung mit der Situation.

 

Wir kämpfen gegen Hass.
Kein Mensch ist mehr wert als ein anderer.
Manche Menschen sind voll von Hass.
Sie denken, sie seien wert·voller als andere.
Das stimmt aber nicht.
Diese Hasser nennt man: Rassisten.

Kein Volk ist mehr wert als ein anderes.
Kein Glaube ist mehr wert als ein anderer.

 

Wir kämpfen gegen Gewalt.
Keiner darf einen anderen schlagen.
Keiner darf einem anderen Menschen weh tun.

Keiner darf einen anderen Mensch beleidigen.
Keiner darf einem anderen mit bösen Worten weh tun.

 

Die Natur ist unser Lebens·raum.
Wir müssen sie gut behandeln.
Wir müssen unsere Umwelt schützen.

Wir dürfen unsere Umwelt nicht weiter zerstören.
Wir haben nur diese eine Welt.
Auch unsere Kinder und Enkel sollen hier noch gut leben können.

 

Die Wirtschaft muss den Menschen dienen.
Nicht umgekehrt.
Der Mensch ist nicht da um der Wirtschaft zu dienen.
Wirtschaft heißt: Alle Waren und Leistungen gegen Geld.

Menschen dürfen bei der Arbeit nicht ausgebeutet werden.
Arbeit·nehmer und Arbeitnehmerinnen müssen einen anständigen Lohn bekommen.
Arbeit·nehmer und Arbeitnehmerinnen brauchen Pausen und Urlaub.

Es darf nicht immer nur um mehr Geld gehen.
Dabei bleiben Menschen auf der Strecke.

Arme werden immer ärmer.
Reiche werden immer reicher.
Das wollen wir nicht.

Reichtum muss unter den Menschen gerecht verteilt sein.
Wirtschaft muss fair sein.

 

Jeder Mensch muss beim technischen Fort·schritt dabei sein können.
Computer und Roboter sind überall in unserem Leben.

 

Jeder Mensch hat ein Recht auf Privat·sphäre.
Privat·sphäre ist ein besonders geschützter Bereich.

Jeder Mensch bestimmt selbst:
Was dürfen andere über mich wissen?
Jeder Mensch soll die Chance bekommen den Umgang mit Computern zu lernen.

 

Die Menschen in der AWO haben die gleichen Ziele und Werte

Wir haben Grund·werte.
Unsere Grund·werte machen uns aus.

Unsere Grund·werte bestimmen unser Handeln.
Ein anderes Wort für Grund·werte ist: Prinzip, Überzeugung, Einstellung.

In der AWO ist Demokratie.
Die Mitglieder bestimmen.

Wir haben viele ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Diese arbeiten für uns ohne Bezahlung.

Sie wollen uns ihre Arbeit schenken.
Sie möchten etwas für die Gemeinschaft tun.

Uns sind unsere Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig.

 

Wir sind offen für neue Ideen.
Wir wollen uns weiter·entwickeln.
Die AWO ist modern.

 

Wir haben ein Jugend·werk.
Das ist ein Kinder- und Jugend·verband in der AWO.
Wir sind stolz auf unser Jugend·werk.
Das Jugend·werk ist sehr wichtig für uns.
Das Jugend·werk kümmert sich um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Die jungen Menschen haben viele Ideen.
Die jungen Menschen geben uns gute Tipps.
Wir unterstützen das Jugend·werk.

 

Unser Ziel ist eine bunte Gesellschaft

Wir wollen eine Gesellschaft in Vielfalt.
Vielfalt heißt: Bei uns leben viele unterschiedliche Menschen.
Sie leben friedlich zusammen.

Bei uns wird keiner aus·geschlossen.
Anders·sein ist okay.
Anders·sein ist normal.
Jeder Mensch ist gleich viel wert.

 

Wir finden Inklusion gut.
Inklusion heißt: Jeder Mensch kann und darf überall dabei sein.
Dafür muss die Gesellschaft Hindernisse abbauen.

 

Wir wollen Besitz und Reichtum fair verteilen.
Fair heißt: anständig, ohne Benachteiligung.

 

Der Kapitalismus bringt viele Probleme.
Kapitalismus ist der Name für eine Wirtschafts·ordnung.

Beim Kapitalismus bestimmt das Geld.
Je mehr Leute eine Ware haben wollen, umso teurer wird sie.
Für manche wird die Ware dann zu teuer.

Wir finden Kapitalismus ungerecht.
Der Staat muss sich in die Wirtschaft ein·mischen.
Er muss Ungerechtigkeiten verhindern.
Er muss den Schwachen helfen.

 

Wir kämpfen für Gleichheit und Gerechtigkeit

Wir kämpfen seit über 100 Jahren für mehr Gerechtigkeit.
Ungleichheit ist gefährlich.
Sie macht das Leben für die Schwachen schlecht.
Sie führt zu Unzufriedenheit.
Sie ist gefährlich für die Demokratie.

 

Armen Menschen fehlen ganz alltägliche Sachen.
Arme Menschen werden oft krank.
Sie haben viele Sorgen.
Sie haben wenig Aussicht auf eine gute Zukunft.
Das macht die Menschen mutlos.

Ungleichheit macht Trennung.
Ungleichheit macht arm.
Das wollen wir beenden.

 

Die Computer·technik wird immer wichtiger.
Technik darf die Gesellschaft nicht spalten.

Auch hier ist Teilhabe wichtig.
Jeder Mensch muss die Chance bekommen diese Technik zu erlernen.
Sonst gibt es Ausgrenzung.
Ohne Computer·technik kommt man in der Zukunft nicht klar.

 

Wohnen ist ein Menschen·recht.
Jeder Mensch braucht ein Zuhause.
Jeder Mensch braucht eine Wohnung.

Wohnen ist sehr teuer geworden.
Manche Menschen können die teure Miete nicht mehr bezahlen.
Das muss sich ändern.
Der Staat muss selbst bezahlbare Wohnungen bauen.

Überall im Land müssen die Menschen eine Grund·versorgung haben.
Beispiele: Schulen, Kranken·häuser, Wasser und Strom, Hilfe für Schwache

Der Staat muss sich um die Versorgung seiner Bürger und Bürgerinnen kümmern.
Wir brauchen staatliche Einrichtungen.
Bei Einrichtungen von Privat·personen bestimmen oft Einzel·interessen.
Die Versorgung muss sich aber um das Wohl·ergehen von allen kümmern.

 

Wir brauchen einen starken Sozial·staat.
Ein Sozial·staat bringt soziale Sicherheit.
Das heißt: Menschen in Not bekommen Hilfe vom Staat.

Wir müssen Reichtum und Besitz um·verteilen.
Um·verteilung bringt viele neue Chancen.
Die Reichen müssen mehr Geld abgeben.

Das funktioniert mit mehr Steuern für Reiche.
Wir müssen den Armen mehr Geld geben.
Ohne Um·verteilung gibt es keine Gerechtigkeit.

 

Wir sind ein guter Dienst·leister

Dienst·leister heißt hier: Fachleute, die Hilfe leisten.

Der Staat muss seine Bürgerinnen und Bürger mit wichtigen
Gütern und Dienst·leistungen versorgen.

Die Menschen müssen gleich·berechtigt sein.
Keiner soll mehr oder weniger bekommen als andere.
Alle sollen gleich gute Chancen haben.

Das alles kann der Staat nicht allein tun.
Deshalb gibt es uns und andere Wohlfahrts·verbände.

Die Wohlfahrt übernimmt bestimmte Aufgaben.
Der Staat kümmert sich um die Grundlagen.

 

Wir machen dann die Einrichtungen und die Dienst·leistungen.
Beispiele: Wohn·heime für Menschen mit Behinderungen, Essen auf Rädern, Senioren·heime, Fahr·dienste

 

Wir sind ein politischer Verband.
Wir mischen uns ein.
Das gilt für die Politik in Deutschland.
Das gilt aber auch für die Politik in Europa.

Wir melden uns bei Planungen von Gesetzen zu Wort.
Wir streiten für mehr Rechte in der Grund·versorgung.

Wir haben immer das Wohl von allen im Blick.
Wir machen keine Politik nur für eine kleine Gruppe.

 

Wir verwenden unseren Gewinn für soziale Zwecke.
Gewinn soll immer direkt den Menschen zugute kommen.
Wir gehen sinn·voll und sparsam mit unserem Geld um.
Wir sagen unsere Einnahmen und Ausgaben offen.

Manchmal gibt es fremde Geld·geber.
Diese wollen möglichst viel Gewinn machen.
Das nennt man auch Profit.

Wir unterstützen nicht die Interessen fremder Geld·geber.
Wir lassen uns nicht für diesen Profit einspannen.

 

Gute soziale Arbeit braucht Sicherheit und Geld.

Landkreise, Städte und Dörfer müssen gute Finanzen haben.
Finanzen ist ein anders Wort für: Geld·wesen.

Soziale Arbeit gehört nicht allein in private Hände.
Das ist sonst eine große Gefahr für die Qualität von der Arbeit.
Qualität ist ein anders Wort für: Güte, gute Arbeit.

Und es ist eine große Gefahr für die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen in der sozialen Arbeit.

Es geht dann nur noch um den billigsten Preis.
Uns muss es aber um die beste Versorgung zu einem fairen Preis gehen.

Menschen sollen in ihrem Sozial·raum gut leben können.

 

Wir sind Fach·leute

Seit mehr als 100 Jahren entwickeln wir uns immer weiter.
Wir sind überall in der sozialen Arbeit aktiv.

Wir geben Hilfe zur Selbst·hilfe.
Wir wollen Menschen stark machen.

Sie sollen sich immer besser selbst um ihre Rechte kümmern können.

Wir sind Fach·leute.
Wir sind gut ausgebildet.
Qualität ist uns wichtig.

Für uns sind unsere Kunden und Kundinnen die Fach·leute für ihre eigene Lage.
Sie wissen selbst am besten über sich Bescheid.

Wir arbeiten für Menschen.
Dabei arbeiten wir mit ihnen.

Wir verstehen uns als Partner.
Wir sind keine Bestimmer.
Wir sind gegen jede Form von Gewalt.

Uns ist Inklusion wichtig.
Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe.
Jeder Mensch darf überall mit·machen.
Keiner wird ausgeschlossen.

Wir sind für Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern.
Männer und Frauen sind gleich·berechtigt.
Menschen mit einem anderen Geschlecht sind gleich·berechtigt.
Das bedeutet: Jeder Mensch ist gleich viel wert.
Jeder Mensch hat die gleichen Rechte.

 

Überall in der sozialen Arbeit gibt es Technik.
Das Herz unserer Arbeit bleibt aber immer der menschliche Kontakt.

Die Begegnung von Mensch zu Mensch ist immer das Wichtigste.

 

Unser Versprechen

Wir kennen unsere Pflichten
Wir nehmen sie sehr ernst.

Wir sind:
– ein Verband mit sehr vielen Mitgliedern in den Orts·vereinen
– ein Unternehmen in der Sozial·wirtschaft
– ein Interessen·verband.

Unternehmen in der Sozial·wirtschaft heißt:
Wir haben viele Betriebe.
Wir haben viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Wir sind Arbeit·geber.
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützen Menschen in ganz Deutschland.
Sie helfen ihnen Probleme zu bewältigen.

Interessen·verband heißt:
Wir sind ein politischer Verband.
Wir vertreten politisch die Interessen von Menschen in Notlagen oder in schwierigen Lebens·situationen.

 

Wir haben Grund·sätze.
Dazu gehören:
– Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen
– Das Leben für alle Menschen besser machen.

Wir arbeiten offen.
Wir kontrollieren unsere Arbeit.
Wir bilden uns weiter.

Ehren·amt ist wichtig.
Wir haben viele ehren·amtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Diese schenken uns ihre Arbeit.
Sie arbeiten ohne Lohn.
Sie wollen ihre Zeit und Arbeit an die Gesellschaft schenken.
Ehren·amtliche Mitarbeiter und bezahlte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen gut zusammen arbeiten.

 

Wir sind ein guter Arbeit·geber.
Wir wollen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anständig bezahlen.
Es soll gleichen Lohn für gleiche Arbeit geben.
Wir hören die Meinungen und Ideen von unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Wir halten die Tarif·bindung ein.
Tarif·bindung heißt: Gewerkschaften und Arbeit·geber haben sich auf einen Lohn geeinigt.

Gewerkschaften kümmern sich um die Interessen von Arbeit·nehmern und Arbeit·nehmerinnen.

Die AWO bezahlt ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen diesen Lohn.
Wir arbeiten gut mit den Gewerkschaften zusammen.

Unsere Chefs und Chefinnen finden Nachwuchs für Aufgaben in der Zukunft.

Uns sind die Familien von unseren Mitarbeitern wichtig.
Familien·arbeit und Beruf sollen gut zusammen passen.

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen eine gute Gesundheit haben.
Wir wollen gesunde Arbeits·plätze bieten.

 

Wir sind für Mit·bestimmung.
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen mit·bestimmen dürfen.

Mit·reden ist nicht genug.
Wir wollen starke Betriebs·räte.
Diese machen bei allen Entscheidungen mit.

Wir sind ein Mitglieder·verband.
Das heißt: Viele Privat·personen sind Mitglied in der AWO.
Diese Mitglieder sind die Bestimmer.
Sie geben auf Mitglieder·versammlungen die Richtung vor.

 

Wir arbeiten offen.
Die Gehälter von Chefs und Chefinnen darf jeder wissen.
Es gibt eine Kontrolle von unserer Arbeit.
Es gibt eine Kontrolle von unseren Finanzen.
Diese Kontrolle machen Personen von außerhalb.

 

Nachhaltigkeit ist wichtig.
Wir arbeiten nicht nur für den Augen·blick.
Wir haben auch immer die Zukunft im Blick.

Unsere Arbeit und unsere Ziele sollen gut für Menschen sein.
Unsere Arbeit und unsere Ziele sollen auch gut für die Umwelt sein.

Wir haben Verantwortung für heute.
Wir haben Verantwortung für die Menschen nach uns.

 

Wir machen, was wir sagen.

Wir wollen in der Gesellschaft:
– Inklusion
– Austausch zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern
– Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern.

Diese Vielfalt in der Gesellschaft soll es auch in der AWO geben.
Unsere Mitarbeiterschaft soll genau so bunt gemischt sein.
Unsere Kundschaft soll genau so bunt gemischt sein.

 

Rechtliches

Grundlage für diese Übersetzung ist die Kurzfassung des verabschiedeten Grundsatzprogramms der Arbeiterwohlfahrt vom 14.12.2019.
Die dort gefassten Formulierungen sind verbindlich.
Diese Übersetzung des Programms verstehen wir als Lesehilfe und wurde gemacht von:

Klar ! Texte & Trainings
Vera Apel-Jösch
Nordstr.3
56242 Quirnbach
www.apel-joesch.de
info@apel-joesch.de

Bild·nachweise und Copyrights

Lebenshilfe Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel 2013
Vera Apel-Jösch
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Logo Leichte Sprache: Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim.

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E-Mail: info@awo.org
Internet: www.awo.org

Verantwortlich: Wolfgang Stadler, Vorstands·vorsitzender

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